Regardio Effekt

Plattform für digitale Ereignisse

Virtuelle Bühnen,
die berühren

Regardio Effekt produziert digitale Performances, Formate und Veranstaltungen. Regardio nutzt etablierte Werkzeuge und entwickelt neue Plattformen zum digitalen Austausch. In Echtzeit, als Stream oder mit hybriden Formaten eröffnet Regardio Räume für nachhaltige gemeinsame Erlebnisse.

Party like it's 2021

Auch 2021 gibt es gute Gründe, gemeinsam zu feiern. Und zwar nicht nur mit einer Videokonferenz, sondern mit einer veritablen digitalen Party.

Unsere Plattform für digitale Ereignisse lädt Partygäste ein, zusammen anszustoßen, in größerer oder kleinerer per Video- und Textchat zu plaudern, zu Musik von einem Live-DJ zu tanzen, einem Konzert zu lauschen, gemeinsam in der Fotobox Schnappschüsse zu machen, oder zusammen etwas zu spielen… kurzum: sich gut zu unterhalten und würdig zu feiern.

Regardio stellt die technische Plattform, richtet Räume ein und betreut die Veranstaltung, gewinnt auf Wunsch Gastkünstler*innen und Unterhalter*innen und sorgt für die richtige Stimmung.

In Vorbereitung

Pandemietheater 1:
Vorstellungstheater

für ein Publikum
und eine Vorstellerin / einen Vorsteller
von Michael Höppner
(2020, Ursendung / UA)

Regardio Effekt produziert im Winter 2020/21 die Ursendung dieser digitalen Theaterproduktion.

Theatervorstellungen sind nach den aktuellen Verordnungen derzeit verboten. An die Stelle der Theatervorstellung tritt das: Vorstellungstheater. Das Vorstellungstheater ist der erste Versuch des Pandemietheaters.

Sinn und Zweck dieses Vorstellungstheaters ist es, dass sich das Publikum eine Vorstellung von einem Theater macht. Das Publikum ist mit einer leeren Bühne konfrontiert. Das Publikum wird über akustische Einflüsse und abstrakte visuelle Ereignisse aktiv angeregt, theatralische Vorstellungen zu erzeugen. Im Wesentlichen handelt es sich beim Vorstellungstheater um eine auditive Hypnosekomposition, die im Angesicht einer leeren Theaterbühne gespielt wird. Ziel dieser Hypnose ist es, dass sich das Publikum durch Suggestionen, Induktionen, Imaginationen etc. selbst als Gegenstand des Theaters erlebt.

Dass ein Publikum und seine Vorstellungen im Zentrum dieses Theaters stehen, verdankt sich den Regularien der Pandemie. Daraus folgt ebenso, dass auf Seiten der Darstellung nur ein Vorsteller bzw. eine Vorstellerin operiert. Die audiovisuellen Ereignisse, die dem Publikum verschafft werden, entstehen in einem Ein-Mann-Theater / Eine-Frau-Theater.

Das Vorstellungstheater möchte ein Kontrapunkt zur digitalen Hyperaktivität vieler stillgelegter Theater, Ensembles und Künstler*innen sein, die seit Inkrafttreten der entsprechenden Verordnungen allseits zu beobachten ist. Zugleich will es sich nicht an der Perversion gewohnter und schwer vermisster Theaterkommunikation durch Abstands- und Hygieneregeln beteiligen.

An die Stelle eines affirmativen Reflexes des Um-jeden-Preis-Weitermachens, indem sich den radikal veränderten Bedingungen lediglich technologisch und hygienetechnisch – und das zumeist defizitär – angepasst wird, will sich das Vorstellungstheater zum Innehalten, zum Schmerz, zur Trauer, zur Traumaverarbeitung und zur Leerstelle bekennen, die ein Theaterverbot aufreißt. Es will die Wunde offenhalten. Und gleichsam produktiv damit umgehen. Es möchte subversiv, nicht affirmativ mit der Pandemie-Situation und ihren Folgen umgehen.

Das Vorstellungstheater, das sich erst im lebhaften Spiel der Einbildungskraft des Publikums verwirklicht, ist eine Vorrichtung. Das Gelingen oder Misslingen des Vorstellungstheaters hängt vom Erleben des Publikums ab. Es kann daher nur auf gemachten Erfahrungen aufbauen. Es ist ein Ermöglichungszusammenhang. Es ist ein Prozess, ein Versuch.

Das Theater schläft. Lassen wir es träumen …

Rauten-Bingo

Impuls

Beratung für
sinnorientierte
Prozesse

Signal

Manufaktur für
wohlwollende
Botschaften

Effekt

Plattform für
digitale
Ereignisse

Methode

Manifest für
gemeinschaftliche
Möglichkeiten